Erstellung
Einbau
Inbetriebnahme
Rohbau WR
Verzinkung
Wasserbau
Montageprobe
Montageprobe

Es ist der 26. Juli 2004. Wolfgang und ich treffen uns in Weil a. R. auf dem Gelände der Wampfler AG. Die Welle ist geliefert und wir starten die Probemontage. Ziel ist es. das Rad mit der Welle und den Lagern zu montieren. Dies soll mir zum Einen ein Gefühl für den Zeitaufwand bei der bevorstehende Montage im Wasserbau geben und zum Anderen dient es der Kontrolle des Rundlaufs und der Paßgenauigkeit der Einzelteile.

Nachdem wir die Welle an den Gabeln des Staplers befestigt haben, fahren wir sie ins Zentrum und beginnen die Arme (Speichen) einzuschrauben.

Wir kommen gut voran. Trotz des nicht leichten Handlings der großen und schweren Teile.
Nachdem das Unterteil mit dem Oberteil verschraubt ist, setzen wir die Welle ein.

Unsere Bemühungen finden jedoch ein rasches Ende. Schnell wird klar, dass die Narben nicht gleichmäßig ausgerichtet auf der Welle sitzen und daher die Arme nicht ans Rad passen.. Das Problem ist, daß, die nachgearbeiteten Passfedernuten und deren Position zu den Aufnahmen der Arme unterschiedlich sind und nicht fluchten.
Nachdem das Wetter - es droht ein Sommergewitter - sich zuzieht brechen wir ab, und überlegen wie wir das Problem lösen können.

Eine Woche später, am 02.08.2004, starten wir den zweiten Versuch. Wir haben beschlossen an der Passfeder in der Breite etwas abzunehmen. Da wir dies auf der Seite tun, an welcher sie später nicht trägt, war dies die einfachste Lösung.

Inzwischen sind wir “Experten” und die Montage läuft uns leicht von der Hand.

Die Arme passen. Die Welle sitzt und die Lager sind schnell montiert.

Lose wird die Welle in den Stehlagergehäusen auf einige Palletten gelegt.

Video

Der erste Probelauf! Das Rad dreht leicht und gleichmässig. Die Unwucht und der Seitenschlag sind kleiner als 7 mm. Und das bei einem Durchmesser von 3,5 Metern, einer Breite von 1,5 Metern und einem Gewicht von rund 3 Tonnen.

Ich bin stolz auf Wolfgang und seine Arbeit - und wir beide freuen uns, den ersten Abschnitt so gut erledigt zu haben.

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