Am 04.September 2004 stand der Kranwagen erneut in der Einfahrt. Die Stützen wurden ausgefahren und schon schwebt die erste Radhälfte ihrem Ziel entgegen.
Der Plan sieht so aus, daß die erste Radhälfte unter der Welle durchgeführt wird. Dann wird sie an den vormontierten Radspeichen an der Hausseite befestigt und anschließend werden die drei Speichen auf
der anderen Seite ange- schraubt.
Während die zweite Radhälfte heran- schwebt, trocknen meine Kleider bei sommerlichen 28° C ...
Die obere Radhälfte wird aufgesetzt und mit Schraubzingen ausgerichtet.
Doch es fehlen die wichtigen vier Verbindungsplatten um den oberen mit dem unteren Teil des Rades zu verbinden.
Nach einer
kleinen Lagebesprechung finden wir eine provisorische Lösung.
Jede Speiche hat ein Gewicht von rund 30 kg und wird mit je 4 Schrauben montiert. Alles klappt prima. Lediglich die Zugänglichkeit der hinteren Anschraubpunkte könnte besser sein ... Nachdem ich die
Schrauben an der unteren Radhälfte fest habe, bin ich patsch nass. Denn trotz geöffneter Wehre (damit ist das Wasser abgestellt) drückt des Wasser durch die Mauer und meine Montage findet im nassen statt.
Gut, daß wir in Baden wieder von der Sonne verwöhnt werden.
Nach 4 Stunden ist der Einbau beendet. Ralf und ich ziehen die Schrauben nach und ich fülle die Lagergehäuse mit Fett.
Einige Tage später finden sich die fehlenden Verbindungsplatten in der Verzinkerei. Wolfgang und ich montieren die Platten und die beiden Schaufeln und vollenden damit die Montage des Wasserrades.