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2001 bis Heute

Die Jahre 2003 bis 2005 sind geprägt von “kleineren” Baumaßnahmen: Der neuen und “hoffentlich effizienteren” Errichtung der Wasserkraftanlage in der Muggenmühle.

Es war der 23.10.2001. Der Geburtstag meines Vaters. Und aus diesem Anlaß wollten wir, meine Eltern und ich fein Essen gehen.

Ziel unserer kulinarischen Reise war die Ludinmühle im Brettental. Ein Restaurant, in dem ich vor über 20 Jahren das letzte Mal zu Gast war ..

Nach dem ausgezeichneten fünf Gänge Menue fiel mir das in die Wirtsstube integrierte Wasserrad ein. Aus meinen Kindheitstagen hatte ich noch vage Erinnerungen daran.  Als die Bedienung wieder an unserem Tisch war, fragte ich sie, ob denn das Wasserrad noch existiere. Sie antwortete, daß es "noch" zu besichtigen sein.

Das "noch" machte mich stutzig und ich hakte nach.

In der - zwischenzeitlich nicht mehr existenten - Mühlenstube angekommen, fragte ich den Seniorchef, Herrn Bühler, was es mit dem "noch" auf sich habe. Er erklärte mir, daß sowohl das Wasserrad als auch das Räderwerk bei dem geplanten Umbau im Weg seien und weichen müßten.
Er schilderte seine Bemühungen, dieses Ensemble sowohl den Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe als auch dem Europapark ohne Erfolg angeboten zu haben. Nun, so erzählte er weiter, bliebe nichts anderes übrig, als das Wasserrad und die zugehörigen Zahnräder zu verschrotten.

Nun war ich stolzer Besitzer dieses Räderwerks! Also, so sagte ich mir, wäre es nun auch an der Zeit, meinen lang gehegten Traum von einem neuen Wasserrad und einer neuen, effizienteren Wasserkraftanlage zu verwirklichen. Lange Jahre hatte ich diesen Schritt nun schon geplant, aber nie einen Startpunkt gefunden.
Nun hatte ich keine Ausrede mehr, “mein neues Projekt” in Angriff zu nehmen.

Kurz entschlossen vereinbarte ich mit Herrn Bühler den Ausbau und die damit verbundene Rettung des Räderwerks. Gemeinsam mit Freunden ging ich dann in den folgenden Wochen an den Ausbau der Zahnräder. Drei Kammradsätze, das größte mit einem Durchmesser von 2,2 Metern, und ein Stirnrad. Das Wasserrad mit einem Durchmesser von ca. 4,5 Metern fiel, mangels Ausbaumöglichkeit, dem Schweißbrenner zum Opfer. Lediglich die Narben (Rosetten) retteten wir vor dem Schmelzofen.

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