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Es begann im Jahre 1962. Mein Großvater, Hermann, erstand von einem Mannheimer Kaufmann das Mühlengebäude nebst Grundstück und Wasserrecht. Seine Intention war die Errichtung eines
Wochenenddomizils.1963 lud er meinen Vater, seinen "frisch gebackenen" Schwiegersohn, ins Auto und fuhr gemeinsam mit ihm zu dem eingefallenen Gebäude. Dort angekommen fragte er meinen Vater:
"Nun Karl, was könnte man denn daraus machen?" Mein Vater, seines Zeichens Architekt, war recht überrascht und fragte Hermann, warum ihn denn diese alte "Burg" interessiere. Das Gebäude, es war
größtenteils eingefallen und aus den Mauern schossen Sträucher, Farne und Gräser bot keinen schönen Anbick. Im Inneren wuchsen Bäume, und Unterholz erschwerte die Begehung.
Die Antwort meines Großvaters war nicht eindeutig aber dennoch bestimmend. Er forderte meinen Vater auf, eine Skizze anzufertigen. Mein Vater nahm also ein Stück Papier und skizzierte auf dem Dach des Autos den
Entwurf des heutigen Anwesens. Bewaffnet mit diesem Stück Papier ging mein Großvater wenige Tage später zu einem Bauunternehmer. Diesen beauftragte er danach ein neues Haus zu errichten.
Die Geschichte begann! |